Brand auf einer Holz-Recyclinganlage
Am 14.11.2004 wurde die Feuerwehr gegen 19:00 Uhr von einem Mitarbeiter
des Wachschutzes der Fa. Miro über einen Brand auf einer Holz-Recyclinganlage
in Karlsruhe informiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle
eintrafen, fanden sie einen Lagerplatz vor, auf dem ca. 5000 m³ Holzhackschnitzel
lagerten, die teilweise in Brand geraten waren. Zunächst wurden mehrere
Rohre und ein Wendrohr über eine Drehleiter zur Brandbekämpfung vorgenommen.
Um ein besseres Löschergebnis zu erzielen, wurden dem Löschwasser insgesamt
1000 Liter Schaumittel beigemischt. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung
wurde vom Einsatzleiter BAR Andreas Telpl die Abteilung Neureut mit einem
Löschfahrzeug und dem Schlauchwagen zum Aufbau einer Wasserversorgung
nachgefordert. Von der Abteilung Neureut wurde daraufhin eine Wasserversorgung
in Form einer doppelten Leitung über eine Länge von ca. 600 Metern vom
Werksgelände der Firma Miro bis zur Einsatzstelle verlegt, um die zahlreichen
Löschfahrzeuge zu versorgen, da in der Anfangsphase 3000 Liter Wasser
in der Minute zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden. Da mit Glutnestern
im Inneren der Holzspäneberge zu rechnen war, kam ein Radlader der Firma
zum Einsatz, der das Brandgut auf zwei Lkws verlud, welche es zu einem
anderen Lagerplatz auf dem Firmengelände transportierten, wo es nochmals
abgelöscht wurde. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in
die frühen Morgenstunden hin. Gesamteinsatzleiter BR Günter Bechtold hatte
von der Berufsfeuerwehr 21 Mann mit einem Löschzug und von der Abteilung
Knielingen 17 Mann und drei Fahrzeuge im Einsatz. Von der Abteilung Neureut
kamen 4 Fahrzeuge mit 18 Mann unter der Leitung von Zugführer Oliver Dolinsky
zum Einsatz. Weiter war noch die Werkfeuerwehr Miro mit einem Löschfahrzeug
und einem Gelenkmast vor Ort.
Bericht und Bilder: Thomas Heinold
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